Erziehungsvereinbarung

 

Im Schuljahr 2004/2005 formulierte eine Arbeitsgruppe aus Eltern und Lehrern die Grundlagen der gemeinsamen Erziehung.

Diese Erziehungsvereinbarung wird allen Eltern bei der Anmeldung ihrer Kinder vorgelegt und um die Unterschrift gebeten. Im Laufe der Klasse 1 besprechen die Klassenlehrer diese Vereinbarung mit den SchülerInnen im Hinblick auf deren Verpflichtungen.

 

 

Erziehungsvereinbarung zwischen der Grundschule Büttenberg, den Eltern und den Schülern

 

Grundsatz: Wir beziehen Eltern in die schulische Arbeit mit ein.

 

  1. Erziehungsauftrag des Elternhauses

a)    Wir entschuldigen unser Kind bei Fehlen vor Unterrichtsbeginn.

b)    Wir schicken unser Kind pünktlich und ausgeschlafen zur Schule

c)    Wir geben unserem Kind ein ausgewogenes Frühstück mit.

d)    Wir sorgen für die vollständige Bereitstellung der Arbeitsmaterialien.

e)    Wir schauen täglich in das Mitteilungsheft / Aufgabenheft des Kindes (Nachrichten Schule ßàElternhaus und umgekehrt).

f)    Wir halten unser Kind dazu an Gewalt und Beschimpfungen zu vermeiden.

g)    Wir leiten unser Kind zur Selbständigkeit an (An- und Ausziehen, Schuhe binden, Tornister räumen, Sauberkeit, Schulweg u.ä.).

h)    Wir halten die Kinder zur selbständigen Erledigung der Hausaufgaben an.

i)     Wir halten es für wichtig zur Förderung des positiven Miteinanders regelmäßig an Elternabenden teilzunehmen.

  1. Bildung und Erziehung als Auftrag der Schule

a)    Wir fragen bei den Eltern bei unentschuldigtem Fehlen nach.

b)    Wir gehen respektvoll, höflich und mit Wertschätzung miteinander um.

c)    Wir bieten über den Unterricht hinaus zusätzliche Veranstaltungen an und freuen uns über Elternhilfe.

d)    Wir geben sinnvolle Hausaufgaben, die das Kind in individuell angemessener Zeit erledigen kann.

e)    Wir suchen bei Schwierigkeiten das Gespräch mit allen Beteiligten und vermitteln auch außerschulische Hilfen.

f)    Wir achten auf den Informationsfluss zwischen Schule und Elternhaus (z.B. Mitteilungsheft)

g)    Wir vermitteln den Kindern gewaltfrei miteinander umzugehen und Konfliktlösungen zu finden.

h)    Wir fördern Hilfsbereitschaft und soziales Verhalten.

i)     Wir helfen den Kindern das Lernen zu lernen.

j)     Wir vermitteln den verantwortlichen Umgang mit der Natur.

 

  1. Eigenverantwortung der Schüler

a)    Wir wollen pünktlich und ausgeschlafen zur Schule kommen.

b)    Wir wollen unsere Schul- und Klassenregeln einhalten.

c)    Wir wollen unsere Aufgaben ordentlich erledigen.

d)    Wir wollen mit unseren Materialien, den Sachen anderer und mit Schuleigentum behutsam umgehen.

e)    Wir wollen im Umgang miteinander ehrlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll sein. Wir respektieren andere.

f)    Wenn wir Streit haben, wollen wir fair miteinander umgehen, miteinander reden, uns nicht beschimpfen und keine Gewalt anwenden.

g)    Wir wollen das Schulgelände sauber halten, auch am Nachmittag.

 

Anmerkungen

a)    Die Erziehungsvereinbarung soll ab dem Schuljahr 2004/2005 von den Eltern, den Schülern und dem jeweiligen Klassenlehrer unterschrieben werden.

b)    Bei groben Verstößen der Schüler finden sofort Gespräche mit den Beteiligten – soweit erforderlich auch mit der Schulleiterin – statt. Wenn die Probleme weiter bestehen, können Jugendamt oder Ordnungsamt eingeschaltet werden.

c)    Bei groben Verstößen der Eltern finden sofort Gespräche mit dem Klassenlehrer – vielleicht auch mit der Schulleiterin – statt. Wenn die Probleme weiter bestehen, können Jugendamt oder Ordnungsamt eingeschaltet werden.

d)    Bei groben Verstößen der Lehrer finden sofort Gespräche mit der Schulleitein statt.

 

 

 

 

 

Ich stehe zu den Zielen und Inhalten der Erziehungsvereinbarung.

 

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(Datum und Unterschrift der Lehrer)

 

 

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(Datum und Unterschrift der Erziehungsberechtigten)

 

 

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(Unterschrift des Schülers)