Konzept der Offenen Ganztagsgrundschule Büttenberg

Einleitung Pädagogische Ziele Angebote Strukturierung Raumbedarf Außenanlagen Bauliche Veränderungen Notwendige Anschaffungen

0. Einleitung

Die Schulkonferenz der GGS Büttenberg hat nach eingehender Beratung in der Schulpflegschaft auf Grundlage der zuvor durchgeführten Elternbefragung und der gesetzlichen Grundlagen im Janur 2005 die Umwandlung zur offenen Ganztagsgrundschule Büttenberg beschlossen.

 

Bei der Elternbefragung haben über 40 von 140 befragten Eltern Bedarf an der OGGS angemeldet.

 

Die offene Ganztagsgrundschule soll den Kindern ein sinnvolles außerunterrichtliches Angebot zur sinnvollen Freizeitgestaltung bieten, gleichzeitig aber auch die Möglichkeit eröffnen, die Hausaufgaben zu erledigen und dabei auf Hilfe zurückgreifen zu können. Die Aufarbeitung von unterrichtlichen Defiziten kann diese Hausaufgabenhilfe nicht leisten. An dieser Stelle können, bei entsprechenden personellen Ressourcen, Lehrerstunden eingesetzt werden.

 

Pädagogische Schwerpunkte der Arbeit sind die Förderung der sozialen Kompetenzen im Umgang miteinander und die Gesundheitsförderung durch vielfältige Aktivitäten.

 

 

1. Pädagogische Ziele

Ø      Förderung sozialer Kompetenzen durch gemeinsames Mittagessen, Erledigung der Hausaufgaben, gemeinsames Spiel

Ø      Entwicklung und Förderung unterschiedlicher Interessen im sportlichen und künstlerisch- musischen Bereich durch entsprechende Angebote

Ø      Gesundheitserziehung durch gemeinsames Essen und entsprechende Kurs- und Bewegungsangebote, teilweise auch gemeinsames Zubereiten des Essens

Ø      Entwicklung neuer Interessen für die Freizeitgestaltung durch offene Angebote

Ø      Förderung von Defiziten und besonderen Begabungen

 

 

2. Angebote

 

Ø      Gemeinsames Eindecken der Tische, gemeinsames Essen und ritualisierte Abläufe in der Mittagessenszeit.

Ø      Möglichkeit zur Erledigung der Hausaufgaben mit Hausaufgabenbetreuung durch Hilfskräfte (z.B. Sek.II-Schüler mit pädagogischer Fachrichtung oder sonstige geeignete Honorarkräfte)

Ø      Sportangebote in Zusammenarbeit mit ansässigen Sportvereinen

Ø      Verlegung des AG-Angebots in den Nachmittag oder Ausweitung des AG- Angebots (Platt AG, Kunst AG , Flöten AG werden bereits jetzt schon ehrenamtlich vom Heimatverein Milspe, Müttern und sonstigen „Freunden“ der Schule geleitet)

Ø      Einrichtung einer Computer AG

Ø      Angebot zur Leseförderung

Ø      Kursangebote zur Gesundheitserziehung (z.B. Felix Fit Programm der AOK, Ernährungserziehung in Zusammenarbeit mit dem Kreisgesundheitsamt)

Ø      Musische Angebote in Zusammenarbeit mit der Musikschule

Ø      Garten AG

Ø      Töpfer AG

 

 

3. Strukturierung der OGGS

in Schulzeiten

 

Zeit

Inhalt

Personal

7.30 – 8.45

Päd. Betreuung / Unterricht

Erzieherin Frau Sturm /LehrerInnen

8.45 – 11.30

Unterricht

LehrerInnen

11.30 – 11.45

Spielpause

Aufsicht

11.45 – 13.20

Päd. Betreuung / Unterricht

Frau Sturm / Hilfskraft/ LehrerInnen

13.20 – 14.00

Mittagessen

Frau Sturm / Hilfskraft

14.10 – 14.55

Hausaufgaben / päd. Betreuung / Förderung

Frau Sturm / 6 Hilfskräfte / Lehrer

15.00 – 15.45

Sportliche / musisch-künstlerische Angebote, AGs

Frau Sturm, Honorarkräfte, Übungsleiter von Vereinen, Ehrenamtliche, Lehrer

15.45-16.00

Ausklang/ Abholzeit

 

 

In Ferienzeiten

 

Zeit

Inhalt

Personal

7.30 – 8.45

Päd. Betreuung

Erzieherin Frau Sturm

8.45 – 11.45

Päd. Betreuung + Freizeitangebote die jeweils zu den Ferien neu zu organisieren sind.

Honorarkräfte, Übungsleiter, Ehrenamtliche

11.45 – 13.20

Päd. Betreuung

Frau Sturm / Hilfskraft

13.20 – 14.00

Mittagessen

Frau Sturm / Hilfskraft

14.10 – 14.55

päd. Betreuung

Frau Sturm / 2 Hilfskräfte

15.00 – 15.45

Sportliche / musisch-künstlerische Angebote, AGs

Frau Sturm, Honorarkräfte, Übungsleiter von Vereinen, Hilfskräfte, Ehrenamtliche

15.45 – 16.00

Ausklang / Abholzeit

Frau Sturm

 

 

4. Raumbedarf und notwendige Ausstattung

 

Ø      Die OGGS benötigt zwei Räume für die Gruppe, sowie einen Waschraum mit der Möglichkeit zum Zähneputzen nach dem Essen. Ein Raum war bereits vorhanden. Der zweite Gruppenraum wurde durch Umwandlung eines bisher ausschließlich außerschulisch genutzten Raumes in gemischte Nutzung gewonnen. In einem neu errichteten Anau wurden die Sanitärräume und ein Büro untergebracht.

 

Ø      Für die Freizeitangebote sind die notwendigen Räume und Materialien weitgehend vorhanden.

 

Ø      Die Turnhallenbelegung wurde zu Gunsten der OGGS neu organisiert.

 

Ø      Die vorhandene Schülerbücherei im gleihen Gebäude wird ebenfalls regelmäßig benutzt.

 

Ø      Die Bücherei müsste mit neuerer Literatur für alle Altersstufen erweitert werden.  Die vorhandenen drei Computer müssten um zwei bis drei aufgestockt werden und es fehlen noch geeignete Computertische.

 

Ø      Die musisch-künstlerischen Angebote können die in der Schule vorhandenen Räume und Ausstattung nutzen. (Keyboard, 20 Djemben, Umfangreiches Orff-instrumentarium, Brennofen, u.s.w.)

 

 

5.  Außenanlagen / Spiel- und Bewegungsflächen

 

Das Schulgelände ist ideal für eine OGGS. Der in den letzten Jahren umgestaltete Schulhof bietet vielfältige Spiel und Bewegungsmöglichkeiten für das freie Spielen.

Die hinter dem Hauptgebäude liegende Wiese ist mit zwei Toren schnell in einen Bolzplatz zu verwandeln.

Direkt hinter dem Betreuungsraum liegt der ehemalige Schulgarten, der vor allem bei trockenem, warmen Wetter auch Ruhe und Rückzugsmöglicheiten bietet. Sitzgelegenheiten für den Garten stehen auf der Anschaffungswunschliste. Notwendig war ein Durchbruch vom Betreuungsraum in den Garten, da der frühere Weg über die Straße, und den Schulhof führt. So wurde sicher gestellt, dass die aufsichtspflichtigen Betreuer sowohl innen als auch im Garten die Aufsicht gewährleisten können. Eine Schaukel, ein großer Sandkasten und die Sicherung des vorhandenen Teichs gewährleisten nun eine größzügige, sichere Außenspielfläche.

 

6. Notwendige bauliche Veränderungen (Zusammenfassung), die im Sommer 2005 ausgeführt wurden.

 

Ø      Anbau eines Raumes, der den notwendigen Waschraum mit Toiletten aufnimmt.

Ø      Durchbruch für eine Tür vom Betreuungsraum in den Garten.

Ø      Installation der notwendigen Versorgungsleitungen für den Ess- / Küchenraum.

Ø      Einbau einer Küche

 

 

7. Notwendige und wünschenswerte Ausstattung (Zusammenfassung)

 

Ø      Mobiliar für den Ess-/Küchenraum

Ø      Geschirr / Besteck / Kücheneinrichtung

Ø      Tischwäsche

Ø      Pflegemittel für Tischwäsche

Ø      Erweiterungsausstattung des Betreuungsraums mit Spielen / Material

Ø      Anschaffung neuer Kinderliteratur

Ø      Neuanschaffung von 2 – 3 Computern inklusive der entsprechenden Tische.

Ø      Sitzgelegenheiten für den Garten.

Ø      2 Tore für den Bolzplatz